Abstract

Im Kampf um die Aufmerksamkeit für Internetwerbung greifen immer mehr Internetnutzer zu Werbeblockern, englisch Adblocker. Der digitale Schutzschild wird damit zum Problem von Webseitenbetreibern, die existentiell auf Werbeerlöse angewiesen sind und von Werbenetzwerken, deren Reichweite auf dem Spiel steht. Doch gibt es einen Ausweg: Wer es auf die sog. Whitelist der Anbieter schafft, darf seine Werbung am Adblocker vorbei an die Nutzer ausspielen. Der Aufsatz untersucht die Zulässigkeit dieser Geschäftsmodelle, die inzwischen auch die instanzgerichtliche Rechtsprechung beschäftigt hat.